Dienstag, 8. September 2009
Um 06:30
stehen wir auf und um 08:00 starten wir, vorher gab es noch im Hotel
das üblich Continental-Breakfast.
Als wir Horseheads erreichen scheint die Sonne und es ist bereits
angenehm warm. Wir tanken, besorgen uns Kaffee und essen etwas
Kuchen den wir noch vom Vortag haben.
Gegen 12:00 sind wir am Eingang des Letchworth SP, der Eintritt
kostet $6,00. Der Park macht einen sehr gepflegten Eindruck und über
gut ausgebaute Strassen fahren wir zu den Highlights.
Wiki sagt zu diesem Park:
Der Letchworth State Park liegt im Westen des US-Bundesstaates New
York, etwa 55 km südlich der Stadt Rochester. Er erstreckt sich in
Nordost-Südwestrichtung über eine Länge von etwa 24 km beidseits des
Genesee River und umfasst eine Fläche von fast 60 km². Drei
Wasserfälle im Süden des Parks - Oberer, Mittlerer und Unterer Fall
- und die bis zu 200 m hohen Steilufer haben diesem Teil des Parks
den Namen Grand Canyon of the East eingetragen. Der Mittlere Fall
hat eine Höhe von über 30 m und ist nach einer alten Seneca -
Legende so wundervoll, dass selbst die Sonne jeden Mittag im Zenit
stehen bleibt, um ihn zu bewundern. Etwas flussaufwärts von "Ska-ga-dee",
wie der Mittlere Fall von den Seneca genannt wird, überspannt in
atemberaubender Höhe das Portage Viadukt der Erie Lackawanna
Eisenbahnlinie die Schlucht.
Daneben gibt es im Park noch ungefähr 50 weitere kleinere
Wasserfälle, darunter auch an einem kleinen Nebenfluss den
"Inspiration Fall", den mit 107 m Fallhöhe tiefsten Wasserfall des
Bundesstaates New York.
Der Park geht auf ein Grundstück um das Glen Iris Gasthaus zurück,
das William Pryor Letchworth 1859 in der Nähe des Mittleren Falls
erwarb und in den folgenden Jahren vergrößerte. 1898 eröffnete er
neben dem Gasthaus ein naturkundliches Museum. 1907 übertrug er den
Park dem Staate New York. Der Park, überwiegend Laubwald, ist dank
seiner zahlreichen Wanderwege ein beliebtes Ausflugsziel.
Wir sehen uns die drei Wasserfälle an, genießen die Sonne und mir
gefällt besonders das Glen Iris Haus.










Weiter geht unsere fahrt in Richtung Norden. Kurz vor Buffalo legen
wir noch eine Pause ein und stärken uns bei Hähnchen a la Cajun.
Noch zweimal müssen wir Straßengebühr bezahlen, $1,00 und $3,25.
Dann stehen wir vor der Kanadischen Grenze. Das Grenzhäuschen ist
mit einer Dame besetzt die eine coole Sonnenbrille trägt. Die
Grenzpolizistin hat es nicht eilig und stellt Fragen über Fragen,
dann müssen wir die hinteren Scheiben öffnen, ein cooler Blick durch
die Sonnebrille und wir erhalten ein gelbes Einreiseticket. Bei der
ganzen Aktion wurde nie die Brille abgesetzt und sie hat sich nicht
einen cm aus ihrem Sitz erhoben.
Jetzt dauert es nur noch ein paar Minuten und wir sind an unserem
Hotel, dem Embassy Suites. Dieses Hotel hatten wir über die
Hotel-Homepage bereits vorgebucht
Wir laden das Auto aus und lassen es parken, die Parkgebühr $20,00/pN.
Unsere Suite liegt im 29. Stockwerk mit einem herrlichen Ausblick
auf beide Fälle. Im Schlafraum gehen die Fenster bis zum Boden und
vom großen und geräumigen Bett hat man einen grandiosen Blick auf
die Fälle. Im großen Bad, gibt es neben Dusche und Wanne noch einen
Whirlpool. In der Wand zwischen Bad und Schlafraum ist ein
doppelflügeliges Fenster und so sieht man auch von hier die Fälle.
Zimmer und Hotel machen einen sehr guten Eindruck auf uns.
Barbara geht zum Rauchen und ich fülle den Pool mit Wasser und weil
ich keinen Badezusatz habe, nehme ich das Shampoo vom Hotel. Dann
lege ich mich in den Pool, schalte die Düsen an und genieße den Blick
auf die beleuchteten Fälle. Die Shampoomenge war wohl etwas
viel und so setze ich den Raum unter Schaum. Als Barbara vom Rauchen
zurück kommt wundert sie sich über die kleine Überschwemmung.
Natürlich nimmt sie auch noch ein Bad, wann hat man sonst so einen
Luxus. Bei einer Flasche Rotwein schauen wir uns noch die Fälle mit
der etwas kitschigen Beleuchtung an.
Gefahren
ca. 300 Meilen





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